Businessplan: So bringen Sie Ihre Geschäftsidee auf den Punkt

7. Februar 2015

Bildschirm 1Ein Businessplan ist unabdingbar, wenn man externe Investoren oder Kapitalgeber sucht. So gelingt das komplexe Unterfangen.

Einen Businessplan zu erstellen, ist ­anspruchsvoll und aufwendig, das stimmt. Wer aber davor zurückschreckt, sollte sein Projekt vielleicht ­besser gleich begraben. Denn erstens ist dies ­bereits ein starkes Indiz dafür, dass die nötige Einsatzbereitschaft und der Durchhaltewille für eine erfolgreiche Unternehmens­gründung fehlen. Zweitens ist ein Businessplan unabdingbar, wenn man externe Investoren oder Kapitalgeber sucht. Auch wer kein Fremdkapital benötigt, sollte dringend einen Businessplan, auch Unternehmensplan genannt, ausarbeiten.

Das zwingt einen, sich intensiv mit dem künftigen Unternehmen auseinanderzusetzen, seine Idee nochmals auf den Prüfstand zu ­stellen, die geplante Finanzierung erneut durchzurechnen und alle möglichen Szenarien für die Zukunft durchzuspielen. Ausserdem wird ein Unternehmensgründer so auch davor geschützt, in der Anfangseuphorie wichtige Aspekte zu ­vergessen. Was wiederum das Risiko minimiert, kapitale ­Fehler zu begehen. Dies natürlich nur, wenn der Businessplan die wichtigsten Elemente enthält.

Weitere Details aus beobachter.ch


Die UBS und ihre Eigenkapitalrendite

7. Oktober 2012

Artikel im Never Mind the Markets vom Tagesanzeiger, von Mark Dittli

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/

Sehr guter Blogbeitrag mit interessanten Aspekten:

Nun kann der UBS gewiss zugestanden werden, dass sie besser wirtschaftet als der Durchschnitt der europäischen Banken. Aber davon mal abgesehen: Ist eine definierte Eigenkapitalrendite überhaupt ein sinnvolles Ziel?

Professor Urs Birchler von der Universität Zürich findet Nein. Zusammen mit Alexander Wagner kritisiert er in seinem Blog (Batz.ch) die Aussagen Ermottis. Birchler und Wagner argumentieren, dass die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) eines Unternehmens die eingegangenen finanziellen und operativen Risiken spiegelt. Je höher diese Risiken, desto höheren RoE verlangen die Investoren (hier ist konkret vom Required RoE oder RRoE die Rede). Ermotti hat darauf auf Birchlers Blog eine Replik publiziert (hier die Details dazu).

Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund, weshalb ein RoE-Ziel für ein Unternehmen nur bedingt sinnvoll ist (in diesem Kommentar mit dem Titel «Falsches Ziel, Herr Dougan»bereits beschrieben): Der RoE ist nämlich nichts anderes als die Gesamtkapitalrendite (Return on Assets, RoA), multipliziert mit dem Leverage.

Hier die genaue Formel dazu:

RoE = (Gewinn/Gesamtkapital) * (Gesamtkapital/Eigenkapital)

Der erste Faktor (Gewinn/Gesamtkapital) definiert den RoA, der zweite Faktor (Gesamtkapital/Eigenkapital) ist die Definition für den Leverage in der Bilanz. Je weniger Eigenkapital, desto grösser ist der Leverage.

Die oben erwähnte Formel lässt sich also auch anders schreiben:

RoE = Können * Glück

Sergio Ermotti und auch Brady Dougan von der Credit Suisse setzen sich ein Ziel, das aus Können mal Glück besteht. Das schafft in einer Grossbank den Anreiz, den Leverage in der Bilanz stets bis zum maximal Zulässigen auszureizen. Wenn sie Glück haben und die Märkte mitspielen, pumpt das die Eigenkapitalrendite auf. Und wenn sie Pech haben, blutet der Aktionär – oder der Steuerzahler.


Resistentes Beratungsgeschäft

18. Juni 2012

Ich habe einen interessanten Artikel in Neue Zürcher Zeitung vom 13.06.2012 gefunden:

Resistentes Beratungsgeschäft

Mehr Nachfrage der Banken aufgrund neuer Regulierungen

Die Unternehmensberater haben 2011 in der Schweiz 1,4 Mrd. Fr. an Honoraren erzielt, gut 9% mehr als im Vorjahr. Speziell die Banken trugen zum Umsatzwachstum bei.

sco. · Krisen lösen häufig vermehrt Regulierungen aus, was wiederum tendenziell mehr Nachfrage nach Unternehmensberatung zur Folge hat. Diese These scheint die jährliche Studie zum Beratermarkt Schweiz der Association of Management Consultants Switzerland (Asco) zu bestätigen. Die Honorarvolumen der Beratungsfirmen in der Schweiz stiegen demnach 2011 gegenüber dem Vorjahr um 9% (vgl. Tabelle) und lagen damit über den Wachstumserwartungen von 6% der Asco. Insbesondere die Nachfrage im Finanzbereich entwickelte sich aufgrund von Regulierungsschüben überdurchschnittlich gut. Den Rückgang im öffentlichen Bereich schreiben die Autoren einerseits den Sparmassnahmen zu, und andererseits gebe es eine Verschiebung von Beratungsdienstleistungen hinzu Informatik-projekten.

Fehlender «Nachholeffekt»

Die Beratungsfirmen rekrutierten 2011 noch 1000 Angestellte. Im laufenden Jahr sind 780 Neueinstellungen geplant, was einem Rückgang von 22% entspricht. Davon sind allerdings nur 280 neue Stellen, der Rest betrifft den Ersatz für Abgänge. Nach der Finanzkrise hatten die Berater 2011 ihre auf dem Minimum gehaltenen Bestände wieder hochgefahren. Der fehlende «Nachholeffekt» erklärt die Abschwächung im laufenden Jahr.

Erfahrene Berater gefragt

Während die Firmen sich lange vor allem einen vielzitierten «Krieg» um die Talente lieferten, sehe man heute zusätzlich eine schwer zu befriedigende Nachfrage nach erfahrenen Beratern, sagte Co-Autor Holger Greif, Leiter Consulting Financial Services bei PwC, anlässlich der Präsentation der Studie. Dieser Trend basiert auf einer erhöhten Nachfrage nach Expertenwissen durch die Kunden. Für das laufende Jahr erwarten die von der Asco befragten Unternehmen ein Wachstum von 4% bei den Honorarumsätzen.


Risikokapital für die Schweiz

2. April 2012

 

      Auszug aus Credit Suisse in der Schweiz:

Die SVC – AG für KMU Risikokapital stellt Schweizer KMU und Jungunternehmen Risikokapital in der Höhe von insgesamt bis zu 100 Millionen Franken zur Verfügung.

Die Gesellschaft tätigt nachhaltige Investitionen in innovative Projekte von KMU und Jungunternehmen, die den Werkplatz Schweiz stärken oder Arbeitsplätze schaffen. Dafür stehen bis zu 100 Millionen Schweizer Franken zur Verfügung. Folgende drei Zielgruppen stehen im Fokus:

  •             Jungunternehmen
  •             bestehende Unternehmen
  •             Kleingewerbe

Das Risikokapital wird als Eigenkapitalstütze oder als Darlehen mit Erfolgsbeteiligung an innovative Unternehmen in verschiedenen Unternehmensphasen vergeben.

Das investierte Kapital soll durch ausgeglichene Investitionen erhalten bleiben und nachhaltigen Mehrwert schaffen. Zurückfliessendes Kapital und realisierte Gewinne werden in neue Projekte reinvestiert. Langfristig werden somit die Schweizer Wirtschaft insgesamt und KMU und Jungunternehmen im Besonderen unterstützt.

Nähere Informationen über die „SVC – AG für KMU Risikokapital“ und über den Prozess, wie Projekt- und Finanzierungsanträge eingereicht werden können, finden Sie unter www.svc-risikokapital.ch.


Versteckte Kosten beim Daten-Management

14. Februar 2012
Data Management

Data Management

Datenmanagement ist die Menge aller methodischen, konzeptionellen, organisatorischen und technischen Maßnahmen und Verfahren zur Behandlung der Ressource Daten mit dem Ziel, die Daten mit ihrem maximalen Nutzungspotenzial in die Geschäftsprozesse einzubringen und im laufenden Betrieb die optimale Nutzung der Daten zu gewährleisten.

Darüber hinaus muss ein professionelles Datenmanagement auch die Aspekte der Daten-/Informationsqualität und des Datenschutzes berücksichtigen. Über die gesamte Prozesskette hinweg soll für Datenkonsistenz gesorgt werden. Angefangen von der Geschäftserfassung, über die Bestandsführungssysteme, das Risikocontrolling, bis hin zur Bilanz ist eine komplexe Prozesskette zu berücksichtigen, die viele Bereiche eines Unternehmens betrifft. Die Datenqualität spielt dabei in jedem einzelnen Prozessschritt eine entscheidende Rolle.

Der Datenschutz sieht insbesondere vor, dass personenbezogene Daten vor Missbrauch geschützt werden und nur zu dem Zweck verwendet werden dürfen, zu dem sie erhoben werden. (Quelle: Wikipedia)

Infacom (Schweiz) empfiehlt:

  • Datensicherung und Historisierung mit Möglichkeit zur Wiederherstellung.
  • Datenwiederherstellungs-Test in der Praxis (Prüfung der Datensicherung).
  • Daten-Archivierung mit Abgrenzung zu aktuellen Daten
  • Datenanalyse als strukturierte Bestandsaufnahme
  • Steigerung der Produktivität und Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens
  • Fernzugriff auf die Originaldaten anstelle von unkontrollierten Datenkopien
  • Organisation, Strukturierung, und Bereinigung der Daten
  • Löschen von Doubletten (kopierte Originaldaten) und obsoleten Daten
  • Handling von unstrukturierten Daten (Word, Excel, Bilder usw)
  • Verständnis und Anwendung eines Daten-Lebenszyklus
  • Suchhilfen und Indexierung zum Verwenden und Bewirtschaften der Daten
  • Automation der Datenverarbeitung mit elektronischen Hilfsmitteln

Schätzungen gehen davon aus, dass heute bereits über 80 Prozent der Unternehmens-informationen als «unstrukturierte Daten» vorliegen, Tendenz steigend: Dies sind zum Beispiel E-Mails, Word Dokumente, Excel-Tabellen, Powerpoint-Grafiken oder JPG-Bilder (im Gegensatz zu strukturierten Daten in Datenbanken). Mit Hilfe von Datenmanagement und Datenpflege können Sie auch solche Daten besser organisieren und nutzen. (Quelle: Infacom)

Mehr dazu erfahren Sie auf:


Schwarzer Januar: Pleiterekord für Schweizer Firmen

6. Februar 2012

Das Jahr 2012 hat schlecht begonnen: Wegen der negativen wirtschaftlichen Entwicklung mussten gemäss Creditreform-Statistik in einem Monat so viele Schweizer Firmen Konkurs anmelden wie nie zuvor. 634 Unternehmen mussten Konkurs anmelden. Bisher wurde die Marke von 600 Konkursen erst in drei Monaten – im März und April 2010 sowie im Juli 2011 – geknackt.

In Zürich zählte Creditreform 65 Firmenpleiten, das sind 3 Prozent weniger als im Januar 2011. In der Waadt nahmen die Konkurse um 30 Prozent auf 42 ab.
Deutlich mehr Firmenkonkurse als im Vorjahreszeitraum verzeichneten im Januar die Kantone Bern (28 Konkurse/+27,3 Prozent), Freiburg (14/+16,7 Prozent), Graubünden (6/+20 Prozent), Nidwalden (2/+100 Prozent), St. Gallen (19/+58,3 Prozent), Solothurn (15/+66,7 Prozent), Schwyz (7/+40 Prozent) und Zug (30/+15,4 Prozent). Insgesamt stiegen die Firmenpleiten in der ganzen Schweiz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6 Prozent.

Wir von Abos-Conworks Unternehmenverbund Schweiz, können sicher nicht diesen Trend verhindern aber sind in der Lage, durch die breiten Kompetenzen und Erfahrung von unserem Team KMUs helfen nicht zu diesen Statistiken beizutragen. Schreiben Sie oder rufen Sie uns mal an.

Einen ausführlichen Beitrag finden Sie dazu auf: Schwarzer Januar: Pleiterekord für Schweizer Firmen | handelszeitung.ch.

Andere interessanten Beiträge:


ASCO Marktstudie 2011

3. Februar 2012

Das Schweizer Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2010 um 2,6 %. Die Schweizer Beratungsbranche wuchs um 5,6 % und erwirtschaftete 2010 70 Millionen Schweizerfranken mehr als im Vorjahr. Die diesjährige Marktstudie zeigt, dass vor allem grosse und die Gruppe der kleinen Beratungshäuser markant zulegen konnten, wogegen mittlere Unternehmensberatungen mit unterdurchschnittlichem, bisweilen sogar negativem Wachstum abgeschlossen haben.

Berater als Wegbereiter für Innovation

Vermehrt setzten Kunden auf einen dualen Ansatz: Kostensenkungen in unterstützenden Prozessbereichen und Innovation bei den kunden- sowie verkaufsorientierten Prozessen. In diesem Bereich werden die Berater als Innovationstreiber für die Ankurbelung von Wachstumsmotoren in Form von neuen Geschäftsmodellen, innovativen Technologien und fortschrittlichen Software Lösungen eingesetzt.

Weitere interessante Informationen dazu in der Marktstudie der ASCO Zürich.