Was für Strom kommt aus meiner Steckdose?

26. Januar 2018

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Jeder kennt den Spruch: Mir ist egal woher der Strom kommt, Hauptsache aus meiner Steckdose. Ein lesenswerter Artikel ist zu finden beim Nachhaltigkeit Blog von Swisscom Bluewin:

Wir können es Ihnen verraten: Aus allen Schweizer Steckdosen kommt der gleiche Strom – egal, was Sie bestellt haben. Dennoch: Es gibt Möglichkeiten, wie man nachhaltigen Strom als Verbraucher fördern kann.

Strom muss immer in genügender Menge verfügbar sein. Alle Leitungen der Schweiz sind im gleichen Netz zusammengeschlossen. Dieses Netz wird von einer Vielzahl an Kraftwerken gespeist.

Sie liefern Strom aus Wasserkraft, Windkraft, Holzkraft, Erdwärme, Biomasse, Kernenergie, Kehrichtverwertung und Sonnenenergie. Der Mix fliesst dann in die Steckdosen unserer Haushalte – und zwar überall der gleiche:

Gemischte Dose

Für uns Verbraucher sind bezüglich Elektrizitätsproduktion keine Unterschiede festzustellen, die Lampe brennt unabhängig der Stromart immer gleich. Auch kann der Kunde nicht wählen, welcher Strom aus seiner Steckdose kommen soll. Selbst wenn er Solarstrom bestellt, enthält sein Strom viele Anteile anderer Stromarten. Das ist so, weil das Stromnetz ein Pool ist, der keine Unterteilungen kennt. Einen Unterschied kann der Kunde dennoch machen. Er entscheidet mit, aus welcher Quelle der Strom im Pool kommen soll, also welche Art der Stromherstellung er unterstützen möchte. Die Macht des Privatkunden besteht somit nur in der Wahl der Stromart, die in das Netz eingespeist wird, und der Menge an Strom, die er verbraucht.

Die richtige Stromwahl

Wählt man umweltgerechten Strom, wird damit der Bau von ökologischen Produktionsanlagen unterstützt. Somit macht man sich für erneuerbare Energie stark. Wird mehr Solarstrom nachgefragt, kaufen die Anbieter mehr Solarstrom bei den Kraftwerken ein bzw. müssen neue Anlagen gebaut werden, um den gestiegenen Bedarf zu decken. Wir können als Stromkunden somit das Angebot der Stromhersteller beeinflussen.

Herkunftsnachweise

Um sicherzustellen, dass der bestellte Strom auch tatsächlich von den richtigen Anbietern und der bestellten Stromart in den Pool gelangt, gibt es sogenannte Herkunftsnachweise. Diese bestätigen, dass eine entsprechende Menge einer bestimmten Art Strom in einem festgelegten Zeitraum von einem Anbieter ins Netz eingespeist wird.

Mehr Informationen finden Sie hier: Swisscom Nachhaltigkeit Blog

 


Arbeiten in der Zukunft: Der Blick in die Glaskugel

23. März 2015

Collage of different business imagesWie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Wie und wo finden künftig die Arbeitgeber Ihre Mitarbeiter. Welches sind die geeigneten Kanäle über die künftig die richtigen Kandidaten angesprochen werden? In diesem Zusammenhang findet man Schlagworte wie Social Media oder „War of talents“ oder auch „Schaulaufen der Arbeitgeber“.

Mit diesem Thema setzen sich aktuell diverse Studien, Experten aus der Wirtschaft und die Belletristik auseinander

Schnallen Sie sich an. Der Trip in die Zukunft startet JETZT.

Mae Holland hat beim Internetkonzern „The Circle“ angeheuert und ist begeistert:  Sport-, Unterhaltungs- und Informationsangebote, eine Kita auf dem Firmengelände und Zimmer mit exklusiver Ausstattung, die bereit stehen, wenn es mal wieder länger dauert. Nicht im Büro. Eher bei einem der vielen Events, bei denen Gemeinschaftserlebnisse die Mitarbeiter noch enger zusammenschweißen. Dann wären da noch die lichtdurchfluteten Büros, die gläserne Zentrale inmitten grüner Hügel und das kostenlose Essen,  zubereitet von – wie könnte es anders sein – Sterneköchen.

Utopische Vorstellungen von der Arbeitswelt der Zukunft?
In seinem Roman „The Circle“ gibt Autor Dave Eggers Einblicke in die Arbeitswelt der Zukunft. Literaturkritiker zählen das Buch aktuell im gleichen Atemzug mit der Utopie „1984“ aus der Feder von George Orwell auf. Zwar gibt es hier keinen großen bösen Bruder, aber auch Eggers Roman beschreibt realiter statt einer Traum- eine Alptraumwelt. Das Unternehmen macht seine Mitarbeiter sektengleich in kürzester Zeit von sich abhängig.  All die luxuriösen Incentives – nichts anderes als eine moderne Form der Gehirnwäsche.

Ist das Web 2.0 der Big Brother der Zukunft?
Der Bezug zur Welt außerhalb des Circles schwindet. Im Grunde ist es nicht einmal nötig, das Firmengelände zu verlassen. Selbst Einkäufe lassen sich hier erledigen. Und so tauchen die Circler nach und nach in eine Parallelwelt ab, in der das Web 2.0 die absolute Kontrolle hat. Der Konzern treibt derweil seine Vision von der totalen Transparenz Schritt für Schritt voran. Dass er die Vitaldaten sämtlicher Mitarbeiter checkt, ihnen nicht nur die Mitgliedschaft, sondern auch die ständige Interaktion im eigenen sozialen Netzwerk auferlegt, hinterfragt keiner mehr.
Im nächsten Schritt proklamieren Politiker für sich die totale Transparenz. Schließlich auch Protagonistin Mae, die Tag und Nacht eine Minikamera um den Hals trägt und ihr Leben mit einer rasant wachsenden Internetcommunity teilt. Mae steigt zum Shining Star des Internets auf,  Eggers verweist aber auch auf die Schattenseiten eines allzu öffentlichen Lebens und lässt seine Protagonistin privat tief fallen: Freunde und Familie wenden sich ab, da persönliche Gespräche mit ihr undenkbar geworden sind. Der Konzern sammelt unterdessen unermüdlich Daten, die ihm schon bald  einen ungeheuren Wissensvorsprung und damit Macht gegenüber Politik und Wirtschaft verleihen: Seine Mitarbeiter kennt er längst besser als sie sich selbst, einen großen Teil der Welt inzwischen auch und so kommt, was kommen muss….

Einverleibung der Mitarbeiter – alles nur Quatsch?
Kommen wir zurück ins Hier und Jetzt und machen den Realitätscheck: Dass Konzerne der Zukunft ihre Mitarbeiter dermaßen an die eigenen Örtlichkeiten binden, gehört ins Reich der Fiktion. Denn die Weichen stehen auf Flexibilisierung und Dezentralisierung. Das jedenfalls belegen die aktuellen Ergebnisse der Studienreihe Recruiting Trends der Universitäten Bamberg und Frankfurt. Demzufolge stellt die zunehmende Unabhängigkeit der Arbeit von Ort und Zeit in den kommenden Jahren eine der fünf wichtigsten Herausforderungen für Arbeitgeber dar.

 

Immerhin 85,9 Prozent der Kandidaten möchten am liebsten bei einem Unternehmen arbeiten, das flexible Arbeitszeitmodelle anbietet. Jeder zweite Befragte würde ein Jobangebot sogar ablehnen, wenn es in diesem Unternehmen die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten nicht gäbe. Doch hier besteht eindeutig Nachholbedarf: Nicht einmal die Hälfte der befragten  1.000 größten deutschen Unternehmen bietet derzeit Homeoffice-Lösungen an. Offensichtlich scheuen viele den damit verbundenen organisatorischen Aufwand.  Drei Viertel der Teilnehmer schätzen das Arbeiten von zuhause sogar als enorme Herausforderung für die Zusammenarbeit im Unternehmen ein.

Räumlich verteiltes Arbeiten
Noch weiter in den Keller gehen die Zahlen, wenn es darum geht, zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten zu arbeiten. Gerade einmal ein Viertel der Unternehmen praktiziert orts- und zeitunabhängiges Arbeiten bereits. Und bei einem  Gros der Studienteilnehmer sorgt diese Arbeitsform für tiefe Runzeln auf der Stirn.  Hier fürchten sechs von zehn Befragten die damit verbundenen organisatorischen Herausforderungen.
Zurück zu Mae, die so etwas wie ein Social Media Consultant der Zukunft ist. Immer online sorgt sie für Einblicke ins Unternehmen, die emotionale Bindung ihrer Follower an die Marke und schürt bei vielen den Wunsch, auch ein Teil des Circles zu werden. Besser könnte Social Media Marketing nicht funktionieren. Hier bildet Autor Dave Eggers durchaus einen Trend  der Zukunft ab. Aber keine Sorge: Ausgeschlossen, dass bald jeder Social Media Redakteur rund um die Uhr mit einer „scharfen“ Kamera um den Hals herumläuft.  Das widerspräche jedem Persönlichkeitsrecht und wäre auch in anderer Hinsicht abwegig. Schließlich wären der Industriespionage damit Türen und Tore geöffnet.  Hier bleibt Fiktion Fiktion. Vorerst zumindest.

Bedeutung von Social Media steigt

Ein wahrer Kern lässt sich aber auch hier finden. Fakt ist: Social Media haben sich nicht nur als Personalmarketing-, sondern auch als Rekrutierungskanal etabliert. Laut Recruiting Trends werden schon jetzt drei von zehn offenen Stellen im Web 2.0 ausgeschrieben, woraus immerhin 5,1 Prozent aller Einstellungen resultieren. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Anteil der in den sozialen Medien ausgeschriebenen Vakanzen um satte 11,5 Prozentpunkte erhöht. Tendenz also steigend. Punkt für Eggers…

 Mehr dazu: Monster.de

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Die UBS und ihre Eigenkapitalrendite

7. Oktober 2012

Artikel im Never Mind the Markets vom Tagesanzeiger, von Mark Dittli

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/

Sehr guter Blogbeitrag mit interessanten Aspekten:

Nun kann der UBS gewiss zugestanden werden, dass sie besser wirtschaftet als der Durchschnitt der europäischen Banken. Aber davon mal abgesehen: Ist eine definierte Eigenkapitalrendite überhaupt ein sinnvolles Ziel?

Professor Urs Birchler von der Universität Zürich findet Nein. Zusammen mit Alexander Wagner kritisiert er in seinem Blog (Batz.ch) die Aussagen Ermottis. Birchler und Wagner argumentieren, dass die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) eines Unternehmens die eingegangenen finanziellen und operativen Risiken spiegelt. Je höher diese Risiken, desto höheren RoE verlangen die Investoren (hier ist konkret vom Required RoE oder RRoE die Rede). Ermotti hat darauf auf Birchlers Blog eine Replik publiziert (hier die Details dazu).

Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund, weshalb ein RoE-Ziel für ein Unternehmen nur bedingt sinnvoll ist (in diesem Kommentar mit dem Titel «Falsches Ziel, Herr Dougan»bereits beschrieben): Der RoE ist nämlich nichts anderes als die Gesamtkapitalrendite (Return on Assets, RoA), multipliziert mit dem Leverage.

Hier die genaue Formel dazu:

RoE = (Gewinn/Gesamtkapital) * (Gesamtkapital/Eigenkapital)

Der erste Faktor (Gewinn/Gesamtkapital) definiert den RoA, der zweite Faktor (Gesamtkapital/Eigenkapital) ist die Definition für den Leverage in der Bilanz. Je weniger Eigenkapital, desto grösser ist der Leverage.

Die oben erwähnte Formel lässt sich also auch anders schreiben:

RoE = Können * Glück

Sergio Ermotti und auch Brady Dougan von der Credit Suisse setzen sich ein Ziel, das aus Können mal Glück besteht. Das schafft in einer Grossbank den Anreiz, den Leverage in der Bilanz stets bis zum maximal Zulässigen auszureizen. Wenn sie Glück haben und die Märkte mitspielen, pumpt das die Eigenkapitalrendite auf. Und wenn sie Pech haben, blutet der Aktionär – oder der Steuerzahler.


„Der Coach leitet den Unternehmer in seinen Entscheidungen“

18. April 2012

SECO-Interview mit Albert Hilber, Mitglied der Geschäftsleitung, mr2c GmbH

Sie finden diesen Text auch auf der KMU-Seite des SECO.

Albert Hilber

Albert Hilber, General Senior Partner

Die Firma mr2c bringt KMU mit unabhängigen Coachs in Kontakt, die selbst erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer sind. Albert Hilber, Mitglied der Geschäftsleitung und Coach, erklärt die Vorteile dieses Systems im Vergleich zu einer konventionellen Unternehmensberatung.

Unternehmerinnen und Unternehmer zu vernetzen, damit sie sich gegenseitig besser unterstützen können: Das ist die Idee von mr2c, einer 2003 in Deutschland gegründeten Firma, die seit 2007 auch in der Schweiz präsent ist. Ihre Dienstleistungen beruhen auf folgendem Prinzip: Ein KMU Unternehmer, der vor grossen unternehmerischen Problemen steht, kann sich an mr2c wenden. Ein erfahrener Coach aus dem Unternehmerverbund wird sich dann mit Ihm in Verbindung setzen. Gemeinsam mit dem Unternehmer wird der Coach dann mögliche Lösungen erarbeiten und nach Möglichkeit eine langfristige Partnerschaft mit dem Kunden aufbauen. In der Schweiz sind im Verbund von mr2c derzeit zehn Experten aktiv, die mit KMU aus unterschiedlichen Branchen wie Industrie, Informatik und Telekommunikation, medizinische Labors, Gastgewerbe, Elektronik, Personalmanagement oder Handel zusammenarbeiten.

Worin bestehen die Dienstleistungen von mr2c?

Albert Hilber: Für ein Unternehmen, das sich Unterstützung von aussen holen möchte, kann der Zugang zu einem Netzwerk von erfahrenen Unternehmern eine einzigartige Chance sein. Genau das ist die Idee von mr2c: Wir bieten KMU die Möglichkeit, von der Erfahrung und den Kompetenzen verschiedener Schweizer Experten zu profitieren. Mit unserem Netzwerk können wir die KMU auf so verschiedenen Gebieten wie Organisation, Personal, Finanzen, Vertrieb oder auch Marketing unterstützen.

Sind die Experten selbstständig tätig?

Hilber: Die Experten sind bei der Arbeit mit ihren Kunden unabhängig, können aber auf das Wissen der anderen Partner von mr2c zurückgreifen. Man könnte unsere Arbeitsweise mit der einer Anwaltskanzlei vergleichen, der verschiedene Juristen angehören: Jeder hat sein Spezialgebiet, aber gemeinsam können sie auch komplexe Fälle übernehmen, die unterschiedliche Qualifikationen erfordern. Wenn ich zum Beispiel ein Unternehmen coache, das unter anderem Probleme mit dem Personalmanagement hat, kann ich ohne Weiteres unseren HR-Experten kontaktieren. Jeder Partner von mr2c ist selbst als Unternehmer tätig.

Wie läuft so ein Coaching konkret ab?

Hilber: In der ersten Phase des Coachings wird ein Gespräch mit dem Unternehmer geführt, um eine Einschätzung des Unternehmens vornehmen zu können. Damit wird die Grundlage für eine detailliertere Analyse des Problems geschaffen. Darauf folgt eine Phase, in der wir gemeinsam mit dem Unternehmer die Schritte definieren, die für eine Verbesserung der Situation erforderlich sind. Einer meiner Kunden hatte zum Beispiel im Laufe einiger Jahre mehrere kleine Unternehmen übernommen. Er stand dann vor einer Vielzahl unterschiedlicher Informatikportale, die untereinander nicht kompatibel und somit schwer zu verwalten waren. Ich habe ihm dann dabei geholfen, alles in eine einheitliche Struktur zu bringen, damit die verschiedenen Firmen vernetzt arbeiten können.

Wie viele Coachs arbeiten für mr2c?

Hilber: Im Moment bieten wir in der Schweiz die Dienste von zehn Coachs an, aber wir sind auf der Suche nach weiteren. Als Ziel streben wir etwa 25 Partner an. Gegenwärtig konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Deutschschweiz. Aber einige unserer Experten sprechen sehr gut Französisch, Italienisch und Englisch.

Welche Eigenschaften muss man mitbringen, um als Partner aufgenommen zu werden?

Hilber: Ein potenzieller Partner muss eine langjährige Berufserfahrung vorweisen können – in der Regel rund zehn bis fünfzehn Jahre im Bereich der Geschäftsführung – und dabei positive Ergebnisse erzielt haben. Ausserdem muss er das Talent haben, professionell und konstruktiv mit den Kunden kommunizieren zu können.

Inwiefern unterscheidet sich das Coaching von einer konventionellen Unternehmensberatung?

Hilber: Der Coach greift auf konkretes Wissen aus der Praxis zurück. Das Coaching ist ein langfristig angelegter Prozess, der sich über mehrere Jahre erstrecken kann. Unsere Arbeit besteht darin, den Unternehmer in seinen Entscheidungen zu leiten, damit diese so effizient wie möglich ausfallen. Wir arbeiten Seite an Seite, um geeignete Lösungen zu finden. Ein Berater hingegen stellt Fragen, analysiert das Problem aus seiner Sicht und liefert dann die Lösung. Das ist eine vergleichsweise autoritäre Methode. Klassische Berater haben zwischen einer Woche und einem Monat Zeit, um die Probleme zu analysieren, und überlassen die Umsetzung der Lösungsvorschläge dann dem Unternehmen. Angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftslage muss ein Unternehmer die Möglichkeit haben, über seine beruflichen Sorgen mit einer Person zu sprechen, die versucht, gemeinsam mögliche Vorgehensweisen zu finden und diese dann umzusetzen.

Was müssen die Unternehmen für Ihre Dienstleistungen bezahlen?

Hilber: Die erste Analyse, die etwa vier Stunden dauert, ist kostenlos. Nach dieser Sitzung hat der Kunde einen ersten Eindruck davon, welche Faktoren für Verbesserungen im Unternehmen korrigiert werden müssen. Die weitere Coaching Tätigkeit der Experten wird in Halbtagessätzen zu 650 Franken berechnet. Wir bieten auch spezielle Leistungen an, zum Beispiel Hilfe für Start-ups, Projektmanagement oder Nachfolgeplanung. Ausserdem kennen wir uns hervorragend mit Themen wie Versicherungen, Informatik und Social Media aus. Die Experten stellen den Unternehmen ihre Dienste im Bereich Coaching direkt in Rechnung; mr2c wird an diesen Einnahmen also nicht beteiligt. In das Unternehmen selbst fliesst nur Geld, wenn es um Tätigkeiten wie zum Beispiel Marketinganalysen, Projekt Dienstleistungen, Sanierungen von Unternehmen oder Nachfolgeplanung geht.

Was würden Sie jungen Unternehmerinnen und Unternehmern raten?

Hilber: Man sollte nicht nur sein Produkt kennen und lieben, sondern auch seinen Markt und seine Kunden. Ein Unternehmer muss lernen, Aufgaben zu delegieren und sich helfen zu lassen. Ein gutes Produkt verkauft sich nicht von selbst. Alles, was zählt, sind die Ergebnisse.

Zur Person/Firma

Albert Hilber, Experte für Informatik und Projektmanagement, hat ein Ingenieurstudium absolviert und diverse Managementzertifikate am Malik Management Zentrum St. Gallen und am IMD Lausanne (International Advanced Management Program) erworben. Nachdem er 25 Jahre lang auf verschiedenen Posten für ein amerikanisches IT-Unternehmen tätig war, arbeitete er als IT-Programmleiter für die FIFA-Fussballweltmeisterschaft. Anschliessend führte er weitere Mandate für die FIFA sowie für diverse Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland aus.

Zitat

„Ein gutes Produkt verkauft sich nicht von selbst. Alles, was zählt, sind die Ergebnisse.“

Albert Hilber, General Senior Partner, mr2c, Oberrohrdorf (AG).

Links zum Thema
mr2c: https://mr2c.ch/


Soweit das Interview, das auf der KMU-Seite des SECO veröffentlicht wurde.

Mehr über die Statusanalyse und das Vorgehen von mr2c beim Coaching erfahren Sie auf der Seite Konzept.


Schweizerische Gewerbezeitung ist da

19. März 2012

Die Nr. 6 der „Schweizerische Gewerbezeitung – die Zeitung für KMU“ ist da.

Haupthemen:

  • Bildungsqualifikation – Das Ende derHoffnungen auf Titel
  • Präventionsgesetzt – Liberale als Regulierer
  • 2. Säule – Hohe Lebenserwartung zäher Senioren und tiefe Renditen bedrohen die Renten
  • Personenfreizügigkeit – Mit der Ventilklausel klares Signal setzen
  • Detailhandel – Der Berner Drogist Peter Eberhart verleidet dem Grossverteiler die Bachblüten
  • und viel anderes….

Hier der Link zu dieser Ausgabe.


Projekte gezielt und wirksam führen

3. Februar 2012
  • Etwa 70% der IT Projekte scheitern oder erfüllen nicht alle Anforderungen
  • Etwa 75% aller Projekte werden zu spät oder über Budget abgeschlossen
  • Etwa 60% der gescheiterten Projektvorhaben sind auf unzureichende Projektmanagement Erfahrung und falsche Vorgehensweise zurückzuführen

Diese Aussagen werden von von führenden Marktbeobachter gemacht. Wollen die Unternehmen und Unternehmer dies als gegeben hin nehmen? Ich denke nicht, dass dies der Fall ist.

«Gezielt und wirksam führen»:

Unter diesem zentralen Leitsatz unterstützt, berät und begleitet wir seit Jahren national wie international tätige Unternehmen und Konzerne aktiv in der Führung von Projekten und Programme:

Wirksames und gezieltes Führen von geschäftskritischen, wichtigen und komplexen Projekten, Programmen und Projekt-Portfolios ist der Schlüssel zum Erfolg jeder Unternehmung.

Erzielen eines Mehrnutzen auf allen Ebenen!

Wollen sie mehr wissen, kontaktieren sie unseren Partner 


Mobil, immer und überall erreichbar… Sinnvoll?

23. Januar 2012

Ist es richtig, dass wir immer und jederzeit erreichbar sein müssen? Natürlich ist es gut und wichtig, dass Entscheidungen und Informationen besprochen werden müssen und rasch gehandelt werden muss. Zeit ist ja bekanntlich auch Geld. Aber, wer hat sich nicht schon geärgert wenn in einer Sitzung das Natel des/der KollegenIn läutet (Am wirksamsten bei einer Präsentation), Teilnehmer auf dem Smart Phone e-Mail oder SMS schreiben oder beim Abendessen im trauten Heim die Tochter oder Sohn mit Kollegen „twittern“, „facebooken“ oder „whatsappen“?
Ein interessanter Artikel dazu im Tagesanzeiger

Link: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Piep-piep-ich-hab-dich-nicht-mehr-lieb/story/17415827